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Montag, 06.02.2012

Der Mond

Mond am 06.02.2012
Zunehmender Mond
Zunehmender Mond
45 % des Zyklus vorüber
Nächster Vollmond:
Dienstag, 07.02.2012
Nächster Neumond:
Mittwoch, 22.02.2012
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Alle Heilpflanzen in alphabetischer Reihenfolge

PflanzeUnser Heilpflanzenlexikon informiert Sie über viele wichtige, arzneilich verwendete Pflanzen. Klicken Sie einfach auf den passenden Buchstaben des obigen Alphabets und wählen Sie die Pflanze aus. Bitte bedenken Sie: Pflanzen sind wirksame Arzneimittel und bedürfen eines sorgfältigen Umgangs und einer entsprechenden Verwendung. Wenn Sie weitere Fragen haben, sind wir in der Apotheke gerne für Sie da.



Arnika Drucken
Bild: Hexal AGArnica montana 

Arnika war erstaunlicherweise in der Medizin der Antike nicht bekannt, erst Hildegard von der Bingen erwähnt ihre Heilkraft bei Verletzungen aller Art. Dieses Anwendungsgebiet hat auch heute noch Gültigkeit. In der Volksheilkunde wurde Arnika schon früher eingesetzt – vornehmlich als Abortivum und bei Menstruationsbeschwerden sowie zu rituellen Zwecken ähnlich dem Johanniskraut. Goethe wurde Arnikatee wegen seines Herzleidens verordnet.
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Artischocke Drucken
Bild:Hexal AGCynara scolymus 

Die Artischocke ist eine vermutlich aus der Kardone (Cynara cardunculus) hervorgegangene Kulturpflanze, deren Blütenknospen bereits im alten Ägypten als Gemüse genutzt wurden. Römer und Griechen kultivierten die Pflanze und schätzten nicht nur den Geschmack, sondern auch die verdauungsfördernden Eigenschaften. Bei uns bekannt wurde sie erst im Mittelalter, war aber zunächst nur für Könige und Reiche erschwinglich. Erst im 20. Jahrhundert wurden die medizinischen Wirkungen näher erforscht.
Auszüge aus der Artischocke finden auch in der Herstellung von Magenbittern und Likören Verwendung.
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Baldrian, echter Drucken
Bild: Hexal AGValeriana offizinalis

Baldrian ist eine der ältesten Arzneipflanzen: Baldrian wurde von den berühmten griechischen Ärzten Dioskurides und Hippokrates verwendet (ca. 500 Jahre v. Chr.), er war bei arabischen Ärzte beliebt (10. Jahrhundert) und durfte in keinem Klostergarten fehlen (Mittelalter). Als Beruhigungsmittel wurde Baldrian ab dem 18. Jahrhundert bekannt. Baldrian ist eine stark riechende, geradezu stinkende Pflanze. Im Volksglauben galt der Geruch als guter Schutz vor Bösem: "Baldrian, Dost und Dill, kann die Hex nicht, wie sie will!". Katzen dagegen lieben diesen Geruch.
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Bärentraube Drucken
Bild: Hexal AGArctostaphylos uva-ursi 

Die unter Naturschutz stehende Pflanze wächst nur in den kühleren Zonen der nördlichen Hemisphäre und war daher lange Zeit nur in den nördlichen Ländern als Heilpflanze bekannt. Erst im 18. Jh. entdeckte man in Wien den Wert der Bärentraubenblätter und untersuchte zunächst ihre Wirkung bei Nierensteinleiden. Vor Einführung der Sulfonamide und Antibiotika stellte Bärentraubenblättertee ein beliebtes Mittel zur Behandlung von Infektionen der ableitenden Harnwege dar.
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Brennnessel Drucken

Bild: Hexal AGUrtica dioica 

Die große Brennnessel ist eine vielseitige Nutz- und seit dem Altertum geschätzte Heilpflanze. Aus den Fasern der Stängel kann Garn gewonnen werden, das als Ersatz für Baumwolle verwendet wurde, in trockenem oder angewelktem Zustand stellt sie ein hochwertiges Zusatzfuttermittel für Tiere dar, ein Aufguss aus dem Kraut kann im Garten als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel dienen und aufgrund ihres hohen Protein-, Mineralstoff- und Vitamingehalts sind die jungen, frische Triebe und Blätter ein gesundes Gemüse, das ähnlich wie Spinat verwendet werden kann.

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